Anwaltskosten & Rechtsschutzversicherung

Über Geld spricht man nicht, man hat es?

In Anlehnung an Paul Getty

Über Geld spricht man nicht? Doch, wir tun es!

Wir halten nichts von vorgefertigten Formularen und von “Arbeit von der Stange”.  Unsere Kunden (Mandanten) wollen das übrigens auch nicht. Sie bekommen Handarbeit durch Ihren Wunschanwalt und weit über ein Jahrzehnt Erfahrung – “Chefarztbehandlung” also. 

Sprechen wir jetzt über Geld. Wir stellen bei Privatpersonen – unverändert auch im Jahr 2019 – einen 

Stundensatz in Höhe von 298 Euro brutto in Rechnung.

Für eine bessere Einordnung noch diese:
Unser Stundensatz ist als brutto-Preis angegeben = einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Ein Stundensatz zwischen 250 Euro netto und 300 Euro netto für die anwaltliche Tätigkeit wird von den Gerichten in Ballungsräumen übrigens als angemessen und als üblich angesehen. 

Diesen Stundensatz veranschlagen wir für jede unserer anwaltlichen Tätigkeiten – 
Rechtsberatung, Widerspruchsverfahren bei Behörde, Klage vor Gericht, Eilrechtsschutzverfahren, Disziplinarsachen.

 

Unsere Kanzlei macht von diesen gesetzlichen Möglichkeiten Gebrauch:

RVG § 34 Beratung, Gutachten und Mediation
(1) Für einen mündlichen oder schriftlichen Rat oder eine Auskunft (Beratung), die nicht mit einer anderen gebührenpflichtigen Tätigkeit zusammenhängen, für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens und für die Tätigkeit als Mediator soll der Rechtsanwalt auf eine Gebührenvereinbarung hinwirken, …

RVG § 3a Vergütungsvereinbarung
(1) Eine Vereinbarung über die Vergütung bedarf der Textform. Sie muss als Vergütungsvereinbarung oder in vergleichbarer Weise bezeichnet werden, …

Quelle: Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte RVG

Mit unseren Kunden (Mandanten), die eine Rechtsberatung buchen oder beispielsweise einen Klageauftrag erteilen, schließen wir eine solche Gebührenvereinbarung bzw Vergütungsvereinbarung ab – schriftlich und vorher. Und hinterher bekommt der Mandant eine Kopie davon. 

Beauftragung eines Rechtsanwalt / einer Rechtsanwältin 

Bitte prüfen Sie für sich, was Ihnen wichtig ist, bevor Sie einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin beauftragen.

Im Folgenden geben wir Ihnen ein paar Aspekte an die Hand:

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Fragen Sie genau nach dem Preis.

Wird Ihnen “das Honorar” mit Umsatzsteuer oder ohne Umsatzsteuer genannt?

Unser Preis ohne Umsatzsteuer beträgt 250,42 €, unser Preis mit 19% Umsatzsteuer beträgt 298,00 € für ein Informations- und Beratungsgespräch Rechtsberatung von der Dauer von 1 Stunde (60 Minuten). Dabei wird ein Sockelbetrag zu 149 € pauschal für die allerersten 30 Minuten und danach in 5-Minuten-Taktung abgerechnet.

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Fragen Sie nach, welche Leistung genau angeboten wird.

Vielleicht ist es nur eine erste kurze Einschätzung, zum „Schnäppchenpreis“ gar? Und steht der „Schnäppchenpreis” am Ende tatsächlich auch in der Rechnung?

Wir bieten direkt im Termin ein Informations- und Beratungsgespräch (Rechtsberatung) mit Blick auf die mitgebrachten Unterlagen, auf die Handlungsoptionen, auf die Erfolgsaussichten und auf die Kosten eines weiteren Vorgehens.

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Fragen Sie im Vorfeld genau nach, wer Ihre Angelegenheit persönlich bearbeiten wird.

Hat der Fachanwalt für Arbeitsrecht die gleichen großen Erfahrungen auch im Beamtenrecht oder macht er Beamtenrecht nur „ab und zu“?

Berät Sie der langjährig erfahrene Beamtenrechtler selbst oder ein anderer Mitarbeiter der Kanzlei – und welches Rechtsgebiet bearbeitet der Mitarbeiter üblicherweise, welche Erfahrungen hat die Mitarbeiterin?

Sibylle Schwarz ist seit 2004 Rechtsanwältin. Michael A. Else ist seit 2005 Rechtsanwalt und seit 2010 Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Beide gründeten 2006 else.schwarz Rechtsanwälte Partnerschaft als Kanzlei für Beamtenrecht und Bildungsrecht. Hier ist der Name Programm. Unsere strikte Ausrichtung auf Beamtenrecht und Bildungsrecht bedeutet, dass Ihre Angelegenheit durch uns persönlich bearbeitet wird, zudem, dass wir Fälle in anderen Rechtsgebieten (zB Miete, Scheidung, Erbstreit) ablehnen.

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Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, kann es sein, dass Ihre Versicherung eine Kanzlei, Rechtsanwalt / Rechtsanwältin empfiehlt.

Schauen Sie sich die Empfehlung sorgfältig an, folgen Sie ihr nicht blindlings. Der empfohlene ist z.B. Fachanwalt für Arbeitsrecht und nicht der optimale Ansprechpartner für eine beamtenrechtliche Beratung. Oder in schulischen Angelegenheiten wird ein Strafverteidiger von der Versicherung genannt.

Sie können immer den Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin Ihres Vertrauens beauftragen, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren.
Es herrscht freie Anwaltswahl.

Zahlt das die Rechtsschutzversicherung? Nur einen Teil.

Rechtsschutzversicherungen erstatten maximal den Geldbetrag, der sich aus den gesetzlichen Gebühren nach Rechtsanwaltsvergütungsgesetz RVG ergibt. 

Auch wenn Rechtsschutzversicherungen gerne formulieren, dass sie Kosten aufgrund einer geschlossenen Vereinbarung nach Stundensatz nicht übernehmen, so geben Rechtsschutzversicherungen wenigstens die gesetzlichen Gebühren nach RVG dazu.

Der Mandant und seine Rechtsschutzversicherung (oder seine Gewerkschaft)
„teilen“ sich quasi die Anwaltsrechnung.

Beispiel: Versicherung gibt 249,90 € bei Beratung ohne vereinbarte Selbstbeteiligung
weiteres Beispiel: Versicherung gibt 99,90 € bei Beratung mit vereinbarter Selbstbeteiligung in Höhe von 150 € (denn 249,90 € – 150 € = 99,90 €).

Die Erstattung (Zuschuss) der Rechtsschutzversicherung ist niedriger als der Betrag in unserer Rechnung.

Es kann aber auch sein, dass ein Problem gar nicht oder noch nicht versichert ist. Dann entfällt natürlich ein Zuschuss.

 

Für jede Angelegenheit muss im individuellen Einzelfall ausgerechnet werden, wie viel eine Rechtsschutzversicherung oder eine Gewerkschaft zu der Anwaltsrechnung später tatsächlich hinzugibt. Wie erwähnt, die Betonung liegt auf „Zuschuss dazu geben“.

Sicherheit über eine Kostenbeteiligung (Höhe des Zuschuss) besteht leider in manchen Fällen erst am Ende einer anwaltlichen Tätigkeit, wenn zB ein Gericht den sogenannten Streitwert als Berechnungsgrundlage im Urteil endgültig festsetzt.

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